In Israel leben ohne Berücksichtigung der besetzten Gebiete, aber unter Einbeziehung Ost-Jerusalems ca. 6 Millionen Einwohner, darunter ca. 1,3 Millionen Nicht-Juden; im Detail:
Die Mehrzahl der Juden kommt, zumeist in der 2. oder 3. Generation, aus mehr als hundert Nationen mit achtzig verschiedenen Sprachen.
Aschkenasim:
Einwanderer aus Mittel- und Osteuropa seit Mitte des 19. Jahrhunderts; sie sind überwiegend einem eher westlich geprägten Lebensstil zugewandt und bestimmen weitgehend die Politik in Israel
Sephardim:
ursprünglich Einwanderer aus Spanien und Portugal, zumeist hoch gebildet; heute zählen vor allem Einwanderer aus Nordafrika, dem Irak, Iran, Jemen usw. dazu, d. h. eher landwirtschaftlich orientierte Menschen mit z. T. religiös begründeter Distanz zur modernen
israelischen Gesellschaft
Eine Sondergruppe bilden die orthodoxen Juden im Viertel Mea Shearim in Jerusalem, zumeist Nachfolger der osteuropäischen Chassidim.
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Die in Israel geborenen ca. 1,3 Millionen Juden nennt man nach einer süßen Kaktusfrucht auch Sabres.
die Situation der Minderheiten, die Integration der Zuwanderer; vgl dazu Anmerkungen zum Einwanderungsgesetz.
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