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Leben in einem Land voller Spannungen

Literaturangaben

Hinweise

  

Das Heilige Land in Augenzeugenberichten
dtv 2713

 
  

Uri Averny, Mein Freund, der Feind
Dietz Verlag, 1988

 
  

Schalom Ben-Chorin, Ich lebe in Jerusalem
Ein Bekenntnis zu Geschichte und Gegenwart
Diogenes Verlag, ISBN 3-88350-001-1
ders., Jesus (dtv 1253), Paulus (dtv 1550)Mirjam (dtv 1784)

Anekdoten und Analysen wechseln mit geschichtlichen Berichten - ein sehr interessantes Buch, das in vielerlei Hinsicht auf liebenswerte Weise zum Nachdenken anregt.
Die anderen Bände werden hier vor allem für Leser genannt, die Interesse am jüdisch- christlichen Dialog haben.
  

Sumaya Farhat-Naser, Tymian und Steine
Eine palästinensische Lebensgeschichte
Lenos Verlag, Basel 1995 (3.Aufl.2001)

Die Autobiographie dieser engagierten und mutigen Palästinenserin beeindruckt durch eine klare Darstellung der Einschränkungen mit zahlreichen Beispielen aus dem alltäglichen Überlebenskampf im Westjordanland ebenso wie durch ihren Friedenswillen und ihre Versöhnlichkeit. Sehr zu empfehlen für alle, die sich mit der Geschichte Palästinas auseinandersetzen wollen.
Das Buch enthält ein Nachwort von Arnold Hottinger ("Der Leidensweg des palästinensischen Volkes"), das auch historische Hintergründe aufzeigt.
  

Angela Grünert, Der längste Weg heißt Frieden
dtv 24145, München 1998

Angela Grünert porträtiert in dieser hoch interessanten Dokumentation voller Sympathie die fünf Frauen, die 1996 (zusammen mit 83 Männern) in das erste palästinensische Parlament gewählt wurden. Ihre Lebensläufe veranschaulichen zugleich die Geschichte Palästinas und die Probleme der Region.
  

Barbara Just-Dahlmann, Der Kompaß meines Herzens
Begegnungen in Israel
Herder Verlag, Freiburg

Eine Liebeserklärung an Israel und seine Menschen, seine Landschaft, seine Vielfalt, an Feste und Feiern. Der Leser sieht Israel mit den Augen einer Frau, einer Deutschen und Christin, die leidenschaftlich Partei ergreift. (Verlags-Kommentar)
  

Amoz Oz, Bericht zur Lage des Staates Israel
Suhrkamp Taschenbuch, Nr. 2192
Inhalt:Brief aus Arad (1990)
und: Bericht zur Lage des Staates Israel (1991)
derselbe, Im Lande Israel
Suhrkamp Taschenbuch, Nr. 1066
derselbe, Black Box
1987/Suhrkamp Taschenbuch, Nr. 1898 (1991)

Amoz Oz, *1939 in Jerusalem, dem 1992 für sein politisches Engagement ebenso wie für seine schriftstellerischen Leistungen der 'Friedenspreis des Deutschen Buchhandels' verliehen wurde, setzt sich mit seinen politischen Schriften für eine Zweistaatenlösung in Israel ein.
Sein Roman 'Black Box', vordergründig die Geschichte einer problematischen Beziehung, gibt einen sehr guten Einblick in heutige Lebensbedingungen in Israel und verschiedene Varianten jüdischer Lebensauffassung.
  

Angelika Schrobsdorff,
Jerusalem war immer eine schwere Adresse

Bertelsmann Verlag GmbH, München 1989
dtv 11442, München 1991
dieselbe, Jericho
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 1995,
dtv 12317, München 1997>

Die Autorin, die nahe der Altstadt von Jerusalem lebt, schildert hier vor allem die Lage in Jerusalem zu Zeiten der Intifada. Ihr genauer, humorvoller Blick gilt jedoch weniger den politischen Strömungen als den Einzelmenschen mit ihren täglichen Sorgen, jüdischen und arabischen Nachbarn in gleicher Weise.
"Jericho" ist eine wunderschöne Liebeserklärung an die allmählich verfallende Stadt.
  

Leon Uris, Hadsch
Roman, Knaur TB, Nr. 1515

Die Lebensgeschichte Scheich Ibrahims und seiner Dorfgemeinschaft in der Auseinandersetzung mit den jüdischen Siedlern und dem Überlebenskampf in den arabsichen Flücht- lingslagern ist mehr als nur ein Polit thriller. Uris schreibt einen dokumentarisch gut unter- mauerten Bericht über den Nahost-Konflikt. (Buchbesprechung)
  

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